Segeltörn Shetland-Inseln, Färöer-Inseln, Island2018-12-04T14:13:14+00:00

Project Description

Segeltörn Shetland-Inseln, Färöer-Inseln, Island

Segeltörns auf der „Atalanta“

2019 starten wir mit der ATALANTA von Hamburg über Helgoland nach Schottland. Weiter geht’s über die Orkney-Inseln und Shetland-Inseln zu den Färöer-Inseln. Von dort quer durch die norwegische See nach Island. Für die Umrundung Islands nehmen wir uns Zeit. Diese erfolgt in 3 Törns bei denen auch der Nördliche Polarkreis überquert wird. Dann erfolgt ein langer Schlag zu den Äußeren Hebriden und über die Irische See nach Irland. Nach einem Abstecher zu den Kanalinseln machen wir halt in St. Malo in der Bretagne bevor es durch den Englischen Kanal über die Niederlande zurück nach Bremen geht.

Diese Törns richten sich sowohl an Nichtsegler, als auch an erfahrene Segler jeden Alters.

Törnverlauf

Törn 1: Hamburg – Inverness (England)        01.05.-11.05.2019 11 Tage ca. 550 Seemeilen inkl. Rückflug Preis: 1.699,- € p.P. Anforderungsstufe 4 von 6

Wir verlassen Hamburg und werfen einen letzten Blick auf die Elbphilharmonie. Es geht elbabwärts, vorbei am Containerhafen und an den Villen in Blankenese. Nach zwei Stunden passieren wir Wedel, hier verbreitert sich die Elbe etwas und je nach Windrichtung können wir nun Segel setzen. Für die Strecke auf der Elbe müssen wir die Tide beachten, da die Strömungen stark sind. Bis Helgoland liegen noch 90 sm vor uns, zu viel für eine Tide. Wir werden also auf der Elbe noch eine Zwischenstation suchen. Auf Helgoland haben wir Zeit uns umzuschauen, einzukaufen und die Verpflegung für die weitere Reise an Bord zu bringen. Wenn es das Wetter zulässt, verlassen wir die einzige deutsche Hochseeinsel am nächsten Tag.

Törn 2: Inverness – Tórshavn (Färör Inseln)                25.05.-04.06.2019 11 Tage ca. 450 Seemeilen inkl. Hin-/Rückflug Preis: 1.870,- € p.P. Anforderungsstufe 3 von 6

Inverness gilt als das Tor zu den Highlands und liegt am nordöstlichen Ende des Caledonien Canals, der die Westküste Schottlands mit der Nordsee verbindet. Wir verlassen den Inverness-Firth und erreichen den Morray-Firth, segeln vorbei am Comarty-Firth entlang der Küste in Richtung Nord. Von Inverness bis zum Pentland-Firth sind es 80 sm. Nördlich davon befinden sich die Orkney Inseln mit ihrer Hauptstadt Kirkwall und der großen Bucht Scapa Flow, die in der Geschichte der Marine im 1. und 2. Weltkrieg eine große Rolle spielte.

Lang gezogene Äcker und grünes Weideland, unterbrochen von Mooren, Gras- und Heidelandschaften bestimmen das Bild der Orkney Inseln. Auf Mainland befindet sich die nördlichste Destillerie der Welt (Highland Park).

Rund 100 sm von Kirkwall weiter in Richtung NNE erreichen wir die Shetland Inseln (Bilder) mit der Hauptstadt Lerwik. Dazwischen befindet sich nur Fair Isle, eine schroffe Insel, die von 70 Menschen und hunderttausenden von Vögeln bewohnt wird. Hier können wir nur anlanden, wenn die Wetterbedingungen mitspielen da es nicht viele geschützte Plätze gibt.

Die Shetlands zeigen sich mit atemberaubenden Klippenlandschaften und durch eiszeitliche Gletscher tief eingeschnittene, sanfte Buchten. Lerwik liegt auf der gleichen geografischen Breite wie Bergen in Norwegen, die Südspitze Grönlands und der Golf von Alaska. Allerdings sorgt der Golfstrom für ein verhältnismäßig mildes Klima.

Bei geeignetem Wetter starten wir von den Shetlands in Richtung der Färöer Inseln, ca. 200 sm liegen vor uns.

Es sind grüne Inseln, die uns erwarten. Eine dünne Decke aus Gräsern, Moosen und Flechten bedeckt das Land. Nahezu baumlos ragen sie bis auf 882 m aus dem Meer empor. Schmale Meeresarme trennen die Inseln voneinander. Die Tidenhöhe hier ist sehr gering, aber die Strömungen um die Landspitzen erreichen Geschwindigkeiten bis ca. 7 kn, in Kombination mit der atlantischen Dünung müssen wir genau planen, wann und wo wir einen Landfall machen.

Die Hauptstadt Tórshavn ist unser Ziel. Mit rund 20.000 Einwohnern ist sie eine der kleinsten Hauptstädte der Welt und mit ihren farbig angestrichenen Hausfassaden und Blechdächern eine ausgesprochen bunte Stadt.

Törn 3: Tórshavn (Färör Inseln) – Reykjavik (Isalnd)           05.06-16.06.2019 12 Tage  ca. 560 Seemeilen inkl. Hin-/Rückflug Preis: 2.159,- € p.P. Anforderungsstufe 4 von 6

Unsere Route führt durch den nördlichen Nordatlantik, am Rande des arktischen Meeres.

Wir verlassen Tórshavn und fahren nach Westen, in Richtung der Insel Vágar. Auf dieser Fahrt erwartet uns ein spektakuläres Bergpanorama – falls der häufig anzutreffende Nebel nicht da ist.

Nach einer weiteren Nacht auf den Färöer starten wir in Richtung Island. In dieser Region ist das Wetter noch entscheidender als weiter südlich. Deshalb legen wir davon abhängig das Ziel fest. Eines kann die Ostseite von Island sein, 250 sm sind es bis dahin. Oder unser Kurs führt uns direkt zu den Vestmannaeyjar Inseln, die 380 sm entfernt sind. Unser Weg führt uns vorbei an Mykines. Die Insel ist bewohnt von 11 Menschen, 1.200 Schafen und unzähligen Seevögeln, vor allem Basstölpel, Papageitaucher und Dreizehenmöwen.

Die 15 Inseln der Vestmannaeyjar ragen schwarz und bedrohlich vor der Südküste Islands aus dem Meer. Sie sind das Produkt von Vulkanen, die vor 11.000 Jahren unter dem Meer wüteten. Einzig Surtsey ist erst 1963 aufgetaucht. Diese Insel gehört heute zum Unesco-Welterbe und darf aufgrund ihrer wissenschaftlichen Bedeutung nicht von Touristen betreten werden.

Einen geschützten Hafen gibt es im Dorf Heimaey, eingebettet zwischen schroffen Felsabbrüchen und zwei Vulkanen, dem blutroten Eldfell und dem kegelförmigen Helgafell. Hier ist es nicht schwer, Papageitaucher vor die Linse der Kamera zu bekommen, ca. 10 Millionen Vögel brüten hier.

Noch liegen 120 sm bis zu unserem Ziel Reykjavík vor uns, wir müssen einmal die Reykjanes-Halbinsel umrunden.

Reykjavík ist die nördlichste Hauptstadt der Welt, ein Mix aus bunten Gebäuden, eigenwilligen Menschen und wildem Nachtleben. Die Halgrímskirkja mit ihrem 75 m hohen Turm ist schon aus großer Entfernung zu sehen.

Törn 4: Reykjavik (Isalnd) – Akureyri (Nordisland)               29.06.-10.07.2019 12 Tage ca. 450 Seemeilen inkl. Hin-/Rückflug Preis: 2.599,- € p.P. Anforderungsstufe 2 von 6

Verläßt man bei guter Sicht Reykjavík, kann man die Halbinsel Snæfellsnes mit ihren 1446 m hohen Gipfeln und den Gletscher Snæfellsnesjokull schon erkennen. Üppige Fjorde, vulkanische Hügel, dramatische Meeresklippen, goldene Strände und gewundene, krustige Lavaströme bilden die vielfältige und faszinierende Landschaft.

Nördlich davon breitet sich der Fjord Breiðafjörður aus. Lokalen Überlieferungen zufolge gibt es auf der Welt nur zwei Dinge, die nicht gezählt werden können: Die Sterne am Nachthimmel und die felsigen Inselchen in diesem Fjord von denen nur die Insel Flatey ganzjährig bewohnt ist.

Dann erreichen wir die einsamen Westfjorde, sie gehören zu den spektakulärsten Gegenden Islands. Dünn besiedelt, skurril zerklüftet und nur über wenige Straßen erreichbar sind sie ein Traumziel für jeden Naturliebhaber. Es sind nur winzige Fischerdörfer, die hier an der Küste liegen. Der größte Ort hier ist Ísafjörður. In dessen Zentrum stehen zahlreiche alte Holz- und blechverkleidete Häuser. Viele sind seit dem 18. Jahrhundert unverändert, als es im Hafen von großen Schiffen und norwegischen Walfängern nur so wimmelte.

Ganz im Norden liegt die unbewohnte Wildnis Hornstrandir mit dem Gletscher Drangajökull. Seit 1975 ist die Region als Nationaldenkmal und Naturreservat geschützt. Die Chancen stehen gut, Polarfüchse, Seehunde, Wale und massenhaft Seevögel zu sehen.

Wir werden uns irgendwann von den Westfjorden trennen müssen, denn es liegen noch 100 sm an der Küste Nordwestislands vor uns bis zu unserem Ziel Akureyri. Es ist eine sehr ländliche Gegend, nur bewohnt von Kolonien kreischender Seevögel auf den einsamen Inseln in den Fjorden, bellenden Seehunden und einer Handvoll beeindruckend widerstandsfähiger Menschen.

Unser Ziel ist das kleine Akureyri, das einen Hauch von großstädtischem Leben in der sonst sehr einsamen Region zu bieten hat.

Törn 5: Akureyri (Nordisland) – Seydisfjordur (Ostisland)  11.07.-21.07.2019 11 Tage ca. 250 Seemeilen inkl. Hin-/Rückflug Preis: 2.479,- € p.P. Anforderungsstufe 2 von 6

Nach dem Ablegen von Akureyri segeln wir durch den Eyjafjörður nach Norden. 30 sm weiter nördlich verlassen wir den Fjord und sind an der Küste. Wenn es das Wetter zulässt, fahren wir zur Insel Grímsey, der einzige Teil Islands, der nördlich des Polarkreises liegt.

Weiter geht es nach Husavík. Dieses malerische Hafenstädtchen hat sich als Hochburg der Walbeobachtungen etabliert. Mit farbenfrohen Häuschen und Schneegipfeln rund um die Bucht verdient sich der Ort den Titel des schönsten Fischerdorfs im Nordosten Islands. Bis zu elf verschiedene Walarten konnte man hier in den letzten Sommern beobachten.

Es geht weiter, vorbei am Öxafjörður zur einer der einsamsten Ecken Islands, der Halbinsel Langanes.

Dann erreichen wir die Ostfjorde. Bei schönem Wetter gibt es nichts Besseres, als einen der Berghänge zu erklimmen und auf das kobaltblaue Wasser zu schauen. Besonders dramatisch ist die Landschaft rund um die nördlichen Fjorddörfer zu Füßen der kargen Berge, von denen zahllose Bäche und Wasserfälle hinabstürzen.

Unser Ziel Seyðisfjörður liegt nun vor uns. Umgeben von schneebedeckten Bergen und Wasserfällen und bestehend aus bunten Holzhäusern ist es der historisch und architektonisch interessanteste Ort in Ostisland, in dem es eine gesellige und unkonventionelle Gemeinde aus Künstlern, Musikern und Kunsthandwerkern gibt.

Törn 6: Seydisfjordur (Ostisland) – Dublin (Irland)   03.08.-16.08.2019 14 Tage ca. 800 Seemeilen inkl. Hin-/Rückflug Preis: 2.489,- € p.P. Anforderungsstufe 2 von 6

Die Fjorde, in denen wir uns hier befinden, sind das Highlight von Ostisland. Nicht so dramatisch und wild zerklüftet wie die Westfjorde zeigen sie sich etwas bescheidener. An den Klippen nisten tausende Seevögel und es sind erstaunlich viele Delphine zu sehen, vorausgesetzt man ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Es ist schwer zu entscheiden, welches der schönste Fjord ist. Der Seyðisfjörður verströmt eine fröhliche Bohème-Atmosphäre, der Mjóifjörður ist durchlöchert von zahlreichen Wasserfällen und der Norðfjörður verbirgt sich in dicken Schwaden dichten Nebels.
Wir lassen uns zwei bis drei Tage Zeit für diese Fjorde, dann haben wir uns auch an das Schiff und die Wellen gewöhnt.
Falls die Wettersituation passt, starten wir in Richtung Schottland, 470 sm auf Kurs 150°. Das heißt 3 Tage segeln am Stück, Tag und Nacht. Wir werden also Wachen einteilen, jeder darf mal tags und nachts segeln. Auch alle anderen Tätigkeiten an Bord müssen unter Seegang stattfinden.
Eine Variante wäre, die Färöer-Inseln als Zwischenziel anzusteuern, sie liegen nicht ganz auf der Strecke, sind aber nur 270 sm entfernt. Danach wären es dann nochmals 210 sm bis zu den Äußeren Hebriden.
Die Entscheidung ob direkte Strecke oder mit Zwischenstopp fällt der Wind…Die Westküste Schottlands, die Hebriden, besteht aus über 500 Inseln, knapp 80 davon sind bewohnt. Der äußere Inselbogen der Äußeren Hebriden ist 210 km lang und liegt im Atlantik. Hier herrscht ein windreiches, feucht-kühles Klima (Zitat eines Einwohners von Barra: „A lot of horizontal rain…“).
Für uns bietet sich als erstes Ziel die Stadt Stornoway auf Lewis an, welche auch der Verwaltungssitz der Western Isles ist. Von hier aus fahren wir weiter in Richtung Süden durch „The Minch“, das Gewässer zwischen den Äußeren und den Inneren Hebriden, in Richtung Süden. Vor uns taucht die Isle of Skye auf, die, je nach Sprache die man bemüht, Wolkeninsel, geflügelte Insel oder Nebelinsel heißt. Auf der Westseite der Insel findet man das geschützte Loch Harport, an dessen Ufer die Talisker Destillery liegt. Vielleicht ist eine Besichtigung möglich.
Unser Weg führt uns weiter in Richtung Süden, hier liegen die Inseln Canna, Eigg, Muck, Rhum, Coll, Tiree und die größere Isle of Mull. Weiter südlich finden wir dann die Inseln Islay und Jura, eine Fahrt durch den Sound of Jura zwischen diesen Inseln präsentiert uns eine Auswahl der Insel-Whiskies, die hier destilliert werden.
Unser Kurs geht weiter in südliche Richtung, zum North Channel und dem Mull of Kintyre. Hier verlassen wir die Hebriden und erreichen die Irische See. Starke Strömungen herrschen hier, die wir in unserer Routenplanung berücksichtigen müssen. Bis Dublin liegen noch 120 sm vor uns, wir befinden uns hier zwischen Schottland und Nordirland. Belfast liegt ca. 40 sm südlich, aber es finden sich auch genügend andere Orte, wo wir den Rest der Reise verbringen können.
Unser letztes Ziel heißt Dun Laoghaire, hier ist der Hafen von Dublin. Vom Zentrum ca. 15 km entfernt ist es jedoch sehr gut angebunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln, es verkehrt auch ein Direktbus zum Flughafen. Das Viertel ist sehr attraktiv mit vielen kleinen Geschäften, Restaurants und Pubs, in denen wir den letzten Abend gemütlich verbringen können.

Törn 7: Dublin (Irland) – Kinsale (Irland)    17.08.-25.08.2019 9 Tage ca. 200 Seemeilen inkl. Hin-/Rückflug Preis: 1.589,- € p.P. Anforderungsstufe 2 von 6

Eine gemütliche Tour erwartet uns. Es sind „nur“ 160 sm bis Kinsale. Wir segeln Richtung Süden, im Hintergrund sind die Wicklow Mountains zu sehen. Bis zur Südost-Spitze Irlands, Carnsore Point, sind nur die Häfen von Wicklow und Arklow und einige Ankerplätze uns geeignet. Wir sind hier im Saint Georges Channel, zwischen Irland und Wales. Von Dun Laoghaire bis Carnsore Point sind es 70 sm, bei guten Bedingungen also eine Tagestour. Die nächste Stadt ist Waterford, der Weg von der Küste dorthin führt weit in das Landesinnere. Aber auch das Mündungsgebiet bietet geschützte Plätze für uns. 20 sm weiter liegt Dungarvan, ein lebhafter Küstenort in der Mitte der irischen Südküste, eingerahmt von den Comeragh und den Knockmealdon Mountains. Weiter im Westen erwartet uns Cork Harbor, ein gigantischer Naturhafen, an dessen äußersten Ende Cork liegt. Seewärts davon liegt die alte Hafenstadt Cobh. Das war der letzte Hafen, den die Titanic angelaufen hatte, bevor sie ihr bekanntes Ende nahm. Für uns bietet dieser Naturhafen auch den kleinen Ort Crosshaven, Heimat des ältesten Yachtclubs der Welt.
Von der Ausfahrt von Cork Harbor sind es noch 10 sm bis Old Head of Kinsale, einer Landspitze mit markantem Leuchtturm. Nördlich davon ist die Mündung des Bandon River, an dem unser Ziel Kinsale liegt.
Die Stadt hat sich etwas vom Charme des 18. Jahrhunderts bewahrt. Die engen Gassen mit den bunt bemalten Häusern und der malerische Hafen versprühen ein wenig südländisches Flair. Insgesamt 54 Restaurants, Pubs, Cafés und Weinbars sowie zahlreiche Gourmetläden haben sich hier etabliert. Auch findet in Kinsale jedes Jahr ein Gourmet Festival statt. Ein schönes Ziel für ein Törnende…

Törn 8: Kinsale (Irland) – Saint Malo (Frankreich) 25.09.-04.10.2019 10 Tage ca. 350 Seemeilen inkl. Hin-/Rückflug Preis: 1.899,- € p.P. Anforderungsstufe 3 von 6

Beim Verlassen von Kinsale an der Südküste Irlands passieren wir Old Head of Kinsale, eine Landspitze mit einem markanten Leuchtturm. 45 sm weiter im Westen liegt der berühmte und berüchtigte Fastnet Rock mit seinem Leuchtturm, alle zwei Jahre der Wendepunkt des Fastnet-Race. Weitere 135 sm im Südosten liegen die Scilly Islands, eine Gruppe von mehr als 140 Inseln und über 90 Felsen vor der Südwestspitze Englands. Hier leben ungefähr 2.000 Menschen, im Sommer kommen etwa 20.000 Besucher dazu. Das glasklare Wasser hier lädt ein hinein zu springen, aufgrund des Golfstroms haben die Inseln ein sehr mildes Klima.

Von hier aus gibt es zahlreiche Möglichkeiten die 220 sm bis Saint-Malo zu gestalten: Aber-Wrac’h in der Nordbretagne ist 100 sm entfernt, Falmouth in Cornwall ungefähr 60 sm. Auf dem Weg liegen auch die Channel Islands. Bei so viel Auswahl ist es nicht einfach zu entscheiden, ob man erst an der englischen Küste bleibt, oder gleich nach Frankreich segelt, um dort die Küste entlang zu fahren.

Entscheiden wird das der Wind, aber um diese Jahreszeit sollte er aus westlichen Richtungen wehen und uns daher alle Möglichkeiten eröffnen.

Es ist eine grandiose Atmosphäre, Saint-Malo mit dem Schiff zu erreichen, die vielen Felsen und Burgen, welche die Stadt früher beschützt haben, zu passieren und vor der Ville Clos festzumachen. Ein wenig auf den Spuren des legendären, französischen Piraten Robert Surcouf.

Törn 9: Saint Malo (Frankreich) – Bremen 12.10.-23.10.2019  12 Tage ca. 600 Seemeilen inkl. Hinflug Preis: 1.850,- € p.P. Anforderungsstufe 3 von 6 Flughafen in Frankreich: Rennes

Wir verlassen Saint-Malo bei Hochwasser. Die Ausfahrt durch die vielen Felsen und Burgen ist geprägt von bis zu 13 m Tidenhub. Ständig verändert sich hier die Landschaft.

Vor uns liegen die Channel Islands in 50 sm Entfernung, die französischen Iles de Chaussey sind nur 25 sm entfernt. Das sieht nach einer schönen Distanz für den ersten Tag aus. Dann geht es weiter nach Norden, Alderney und das Cap de la Hague warten auf uns. In der 8 sm breiten Durchfahrt zwischen beiden herrschen starke Strömungen, bei Springtide bis zu 8 kn. Das ist selbst bei Flaute ein beeindruckendes Schauspiel.

Hier müssen wir uns entscheiden: auf der südlichen, französischen Seite des Kanals können wir nach Cherbourg und dann weiter in Richtung Fécamp, Dieppe und Boulogne segeln, auf der nördlichen, englischen Seite wartet die Isle of Wight mit dem Segelmekka Cowes und weiter die englische Südküste bis Dover auf uns.

Dover Strait ist die Grenze von Ärmelkanal und Nordsee. Weiter geht es in der Inshore Traffic Zone neben den Verkehrstrennungsgebieten entlang der Küste von Belgien und den Niederlanden, bis wir die niederländische Waddenzee erreichen und weiter auf der Nordsee entlang den ostfriesischen Inseln nach Westen fahren.

Falls es unsere Zeit erlaubt, machen wir den kleinen Umweg über Helgoland, bevor wir auf der Weser Richtung Bremerhaven und Bremen fahren.

Im Voraus zu entscheiden, welche Häfen wir anlaufen, ist nicht sinnvoll, wir werden das nach den Wettersituationen entscheiden. Aber es stehen wohl mehrere spannende Nachtfahrten in einem viel befahrenen Revier an. Gut Ausschau halten ist Pflicht, eine Lektüre der KVR über die Lichterführung als Vorbereitung empfehlenswert.

Das Schiff

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Design: Sparkman & Stephens
Länge: 63 Fuß (19,20m)
Breite: 4,80m
Tiefgang: 2,95m
Gewicht: 27 Tonnen
Winden: 9 Schot- und Fallwinden,
davon 7 hydraulisch
Belegung: max. 7 Gäste in Einzelkojen
Autopilot: Simrad / hydraulisch
Tanks: 800 Liter Frischwasser
400 Liter Brennstoff
100 Liter Grauwasser

Leistung:
Kosten für Schiff und Berufsskipper; Flüge laut Beschreibung ab/bis Stuttgart; Bettdecken und Kissen (Bettbezüge bitte mitbringen); Endreiniung des Schiffes
leihweise: vollautomatische Rettungsweste mit Life-Belt; persönlicher AIS-Notsender

Weitere Informationen:
Die Atalanta ist selbstverständlich von der Berufsgenossenschaft Verkehr abgenommen und wird alle 2 Jahre erneut überprüft. Das Schiff verfügt über das staatliche Schiffssicherheitszeugnis und den Fahrterlaubnisschein für bis zu 10 Personen für weltweite Fahrt. Während der Törns wird die Atalanta mit max. 7 Gästen belegt.

 

Der Skipper:
Der Schiffsführer Martin Zeyer besitzt natürlich alle notwendigen Nautischen Befähigungsnachweise.
Martins Highlights waren neben den 12x von Südamerika in die Antarktis über die Drake Passage, vorbei an Cap Horn, ein Segeltörn von Tahiti bis Cap Horn und verschiedene Regatten weltweit. Bis heute bringt er Erfahrungen aus mehr als 250.000 Seemeilen als Berufsskipper in seinem Kielwasser mit.

Die Anforderungsstufen

Anforderungsstufe 1: Keine Segelkenntnisse erforderlich – kurze Tagesetappen – Übernachtung im Hafen.

Anforderungsstufe 2: Keine Segelkenntnisse erforderlich – Tagesetappen länger (bis 10 Stunden) – Übernachtungen auch vor Anker.

Anforderungsstufe 3: Segelkenntnisse hilfreich – Seezeiten bis 36 h – unter Umständen längere Zeit von „Zivilisation“ entfernt.

Anforderungsstufe 4: Segelkenntnisse hilfreich – Seezeiten 2 bis 3 Tage am Stück – Möglichkeit der Routenplanung nach den Wetter-bedingungen – Teilnahme an Seewachen obligatorisch.

Anforderungsstufe 5: Segelkenntnisse erforderlich – Seezeiten 4 Tage oder mehr am Stück – Teilnahme an Seewachen obligatorisch – das Schiff ist über einen längeren Zeitraum auf sich selbst gestellt – nur begrenzt möglich, den Wind- und Wetterverhältnissen auszuweichen.

Anforderungsstufe 6: Zusätzlich zu Anforderungsstufe 5 noch die Herausforderung von Kälte und Nässe über mehrere Tage.

Zivilisation bedeutet in diesem Zusammenhang sanitäre Anlagen und Duschen an Land, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants.

Besonderheit:

Nach der Anmeldung bekommst Du für diesen Törn spezielle Beförderungsbedingungen. Nachdem Du uns diese unterschrieben zurück geschickt hast bist Du erst fest gebucht.

Anzahlung 30% des Reisepreises bei Buchung.

JETZT ANFRAGEN
Teilnehmer mindestens 4, maximal 7
Siehe Ziffer 6 der AGB´s
Termine siehe oben
Anforderungsstufe 1-4 (einfach-anspruchsvoll)
Zusatzkosten Reiseversicherung; Bordkasse (Hafen- und Verpflegungskosten) ca. 150,- € pro Woche, Taxikosten vom Flughafen zum Hafen
Ort Deutschland, Färör Inseln, England, Island, Irland

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